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Herbst: Ernten, pflanzen & schneiden

 

Herbstzeit ist Erntezeit. Aber nicht nur. Die Gartensaison geht langsam dem Ende entgegen, der Winter steht bald vor der Tür. Somit stehen diverse Tätigkeiten an, um den Garten auf den Winter sowie auf das kommende Frühjahr vorzubereiten.

Beete sind abzuernten, brachliegende Flächen mit Gründüngerpflanzen zu bestücken und der Boden ist für die neue Gartensaison im Frühjahr umzugraben. Im Herbst werden neue Obstbäume gepflanzt, alte beschnitten und Beerensträucher ausgelichtet. Für viele Kräuter bricht die Pflanzzeit an, die Rasenpflege ist so gut wie abgeschlossen. Aber es stehen noch weitere gärtnerische Tätigkeiten an:

Gemüse im Freiland Im Herbst wird der Rhabarber geteilt und neu verpflanzt. Fruchtgemüse und Kürbisfrüchte sind kälteempfindlich, diese daher vor dem ersten Nachtfrost ernten und verarbeiten. Die Tomatenstöcke sind im Herbst komplett zu entfernen. Zuvor alle Früchte, auch die unreifen, abpflücken. Tipp: Befinden sich noch viele unreife Früchte am Stock, die gesamte Tomatenpflanze samt Wurzeln herausreißen und kopfüber in den Keller hängen. Auf diese Art reifen die Früchte besonders gut nach. Sind Tomatenstöcke von der Braun- und Krautfäule befallen, sind diese im Hausmüll und keinesfalls auf dem Kompost zu entsorgen. Vor dem ersten Frost werden Brokkoli, Blumenkohl, Rettich und Kohlrabi geerntet. Pastinaken, Chicoreewurzeln sowie Schwarzwurzeln sind üblicherweise erst im November erntereif. Grünkohl, Rosenkohl und Porree können noch bis im Winter hinein auf dem Beeten verbleiben.

Bodenpflege für den Gemüsegarten Die Bodenbeschaffenheit entscheidet darüber, ob am Ende der Gartensaison der Boden komplett umzugraben ist. Handelt es sich um mittlere oder leichte Böden mit guter Bodenstruktur, genügt das Aussäen winterharter Gründüngungspflanzen. Oberflächliches Umgraben beziehungsweise Einarbeiten der Grüneinsaat in den Boden erfolgt im bevorstehenden Frühjahr. Die Gründüngung regeneriert den Boden und versorgt diesen mit Nährstoffen. Alternativ ist reifer Kompost auf die Beete zu verteilen, locker in den Boden einzuarbeiten und mit einer Mulchschicht abzudecken. Schwere Lehm- oder Tonböden sind im Herbst wiederum ungefähr 25 Zentimeter tief umzugraben. Auf diese Weise kann nährstoffreicher Boden nach oben gelangen. Und mit Hilfe des Winterfrostes wird der Boden nun krümelig und dadurch lockerer und wasserdurchlässiger.

Aussaat und Pflanzungen im Gemüsegarten Unter Folie ins Freiland oder ins Frühbeet können im Herbst noch die späten Saaten. Zum Beispiel Spinat, Winterportulak, Feldsalat oder Frühlingszwiebeln. Kommt die Aussaat noch bis Mitte September ins Freiland, sind die Gemüsesorten im Frühjahr erntereif. Bis Anfang September dürfen unter anderem noch schnellwachsende Radieschensorten, Chinakohl oder Winterkopfsalat auf die Beete. Zudem können Knoblauch-Zehen in den Boden. Anfang Oktober sind Wintersteckzwiebeln zu pflanzen.

Obstbäume und Beerensträucher Im Herbst ist Erntezeit unterschiedlichster Kernobstsorten – wie beispielsweise der Zwetschge, später Pfirsichsorten sowie von Apfel- und Birnensorten. Zur Schädlingsvermeidung ist das Fallobst regelmäßig aufzusammeln. Im September sind noch Brombeeren sowie herbsttragende Himbeeren und Blaubeeren zu pflücken. Sind die Sträucher abgeerntet, sind sie im September auszulichten, alte Triebe zu entfernen und junge Triebe an einem Spalier zu befestigen. Für robuste Obstgehölze und Beerensträucher beginnt ab Mitte Oktober die Hauptpflanzzeit. So können deren Wurzeln vor dem ersten starken Frost gut anwachsen. Ältere Obstgehölze können noch bis in den November hinein einen Schnitt vertragen. Alle Obstbäume und Beerensträucher freuen sich zum Abschluss der Gartensaison über eine Düngung mit Reifekompost und über eine schützende Mulchdecke.

Kräutergarten Zieht sich das Laub bei Meerrettich und anderen Wurzelkräutern zurück, sind diese erntereif. Bei den Würzkräutern, wie zum Beispiel Liebstöckel oder dem Maggiekraut, steht die Abschlussernte an. Die Blätter einfach trocknen und anschließend in Gläsern luftdicht aufbewahren. Der Herbst ist nicht nur Erntezeit, sondern auch Pflanzzeit. Mehrjährige Kräuter sind zu dieser Jahreszeit auszupflanzen oder zu teilen und neu zu verpflanzen.

Rasenpflege Bis Mitte September ist eine Neuaussaat von Rasen möglich. Der Boden ist noch warm, die Samen können weiterhin gut keimen. Wer im Herbst nochmals mähen möchte, der sollte vorab das gesamte Laub mit dem Rechen entfernen. Der Rasen sollte vor dem Wintereinbruch grundsätzlich ohne Laub sein. Ansonsten würde sich dieser unter einer verrottenden Laubschicht selbst kompostieren. Verfilzte Rasenflächen sind bei Bedarf im Herbst nochmals zu vertikutieren. Eine letzte Düngung erfolgt in der Regel Anfang November. Dank dieser Pflegemaßnahme kann der Rasen bestens überwintern. Nach dem letzten Rasenschnitt, spätestens Anfang November, kommt der gereinigte Rasenmäher zum Überwintern in eine geschützte Unterkunft.

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- Frühling: Arbeitsreiche Zeit für Gärtner

- Sommer: Hacken und gießen sind das A und O

- Winter: Obstgehölze schneiden, Garten winterfest machen